Projekt Hitze Sicher/Worms

• Einladung zum Mitmachen •

Wir laden Sie herzlich ein, an der Erstellung und Etablierung des Hitzeaktionsplans mitzuwirken und diesen mit Ihrer Expertise, Ihren Erfahrungen und Ideen zu bereichern, um einen praxisnahen, bedarfsorientierten Plan zu erstellen. Wir würden uns freuen, wenn Sie an unseren Workshops zwischen März und Mai 2020 teilnehmen.

 

• Videos von der Auftaktveranstaltung •

Am 24.11.2020 fand die Auftaktveranstaltung des Projektes im Online-Format statt. Dabei wurden in drei Vorträgen die Hintergründe des Projektes kompakt vorgestellt:

Vortrag 1: Worms im Klimawandel (Dr. Astrid Kleber)

Vortrag 2: Gesundheitsschutz bei Hitze: Warum und wie? (Prof. Dr. Henny Annette Grewe)

Vortrag 3: Erstellung eines Hitzeaktionsplans für Worms (Selma Mergner)

 

• Ein Hitzeaktionsplan für Worms •

Worms im Klimawandel

Im Zuge des Klimawandels sind nach Studien des Deutschen Wetterdienstes zunehmend Hitzeextreme für Worms zu erwarten. Schon heute ist der Klimawandel in Worms deutlich zu spüren. Das Jahr 2003 war das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1881, gefolgt vom Sommer 2018. Beide Jahre waren geprägt von einer extrem hohen Anzahl an Sommer- und Hitzetagen. Auch die 40 °C Marke wurde in den Jahren 2003 und 2015 überschritten.

Die Zunahme heißer Tage und länger andauernder Hitzewellen führen zu einer Erhöhung der gesundheitlichen Gefährdung des menschlichen Organismus. Es kommt zu einer Häufung hitzebedingter Erkrankungs- und Todesfälle, insbesondere bei vulnerablen Personengruppen, wie älteren und kranken Menschen, Kleinkindern, Säuglingen oder Personen, die im Freien schwer körperlich arbeiten.

Entwicklung und Etablierung eines Hitzeaktionsplans für die Stadt Worms 

Um Mortalität und Morbidität aufgrund von Hitze­einwirkungen nachhaltig zu reduzieren und einen umfassenden präventiven Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, plant die Stadt Worms auf der Grundlage ihres Konzepts zur Anpassung an den Klimawandel einen Hitzeaktionsplan zu etablieren. Einige betroffene europäischen Staaten entwickelten bereits als Reaktion auf die Übersterblichkeit im Sommer 2003 zum Teil nationale Hitzeaktionspläne.

Im Projekt Hitze Sicher/Worms wird unter Einbindung aller relevanten Akteure ein auf Worms zugeschnittener Hitzeaktionsplan  unter der Berücksichtigung kurz-, mittel- und langfristiger Maßnahmen erstellt und anschließend umgesetzt. Das Ziel ist der Schutz der Bevölkerung und die Verringerung der Morbiditäts- und Mortalitätsrate während Hitzeperioden.

Alle Akteure, die mit hitzevulnerablen Personen zusammenarbeiten und damit zentral für die Entwicklung präventiver Maßnahmen zur Hitzevorsorge sowie der anschließenden Umsetzung sind, sind eingeladen an der Konzeptionierung und Strukturierung des Plans mitzuwirken.